Einheitliche Deklaration

Code of Labelling (CoL)

Der SGF/IRMA Code of Labelling wurde im Jahr 2003 zur Kennzeichnung von Fässern und anderen Behältnissen entwickelt. Hintergrund war, dass Käufer von Fruchtsaftkonzentraten, -pürees und ähnlichen Produkten seit langem die mangelhafte Kennzeichnung beklagten. Verwirrungen und Probleme bei der Rohstoffeingangskontrolle der Abfüller und Mischstationen sollten durch die Beachtung dieses Kennzeichnungscodex vermieden werden.

SGF hat ein "Standard-Label" samt einem umfassenden Katalog von Deklarationsbestimmungen für Rohwaren der Fruchtsaft-Industrie entwickelt. Dieses ermöglicht eine einheitliche und eindeutige Deklarierung der Rohware, was im Hinblick auf die global sehr unterschiedliche Praxis und die damit verbundenen Verwechslungsgefahren dringend benötigt wurde.

Der CoL gliedert sich in Mindestanforderungen an ein Label, Materialanforderungen und Empfehlungen.

Die SGF leistet damit einen weiteren Beitrag zur systematischen Erfassung aller für die Rückverfolgbarkeit erforderlichen Daten, erleichtert die Wareneingangskontrolle der Betriebe und hilft, die Fehlverwendung von Rohware zu vermeiden.

Mindestanforderungen

Mindestanforderungen an die Kennzeichnungselemente eines Labels sind:

  • Hersteller
  • Produkt
  • Zusatz
  • Produkt-Code
  • Brix (entweder korrigiert oder refraktometrisch)
  • entweder Ratio oder Säure (Säuren in g/kg und unter Nennung der Bezugssäure)
  • Herkunftsland
  • Rückverfolgbarkeitsdaten
  • Lagerung
  • Abfülldatum - Tag/Monat/Jahr
  • Nettogewicht oder Nettoinhalt

Alle diese Elemente müssen nach dem CoL auf einem Label deklariert sein.

© 2012 SGF International e.V., Am Hahnenbusch 14 b, 55268 Nieder-Olm, Deutschland